Sprach-, Stimm-, Hör- und Schluckstörungen
Praxis für Logopädie
Bernd Wirth
Über uns
Unser Team

Bernd Wirth
Logopäde
- Ausbildung an der Schule für Logopädie in Saarbrücken
- Examen 1986
- Tätigkeit in Anstellung von 1986-1988
- Niedergelassen in Lebach seit 1988
- Von 2012-2013 Tätigkeit in der Stroke-Unit des Marienhaus-Klinikums in Dillingen
- Regelmäßige Fortbildungen, u. a. zu den Themen Dysphagie, Kindersprache, Therapie bei M. Parkinson, Sprechapraxie, Lese-Rechtschreibstörungen

Annabelle Schaneng
Logopädin
- Ausbildung an der Schule für Logopädie in Saarbrücken
- Examen 2018
- Abgeschlossenes Studium der Therapiewissenschaften (Bachelor of Science)
- in unserem Team seit 01.10.2018
- Fortbildungen bisher: „Kognitive Stimulation“
- Physiopahtisches Stimmkonzept bei craniomandibulären Dysfunktionen
Leistungen
Was wir für Sie tun
Wir führen Diagnostik, Beratung und Therapie bei allen logopädischen Störungsbildern in jeder Altersgruppe durch.
Diagnostik
Eine fundierte Diagnostik bildet die Grundlage jeder erfolgreichen logopädischen Behandlung. In einer ausführlichen Anamnese und durch gezielte Testverfahren erfassen wir sprachliche, sprecherische, stimmliche und schluckbezogene Fähigkeiten sowie mögliche Beeinträchtigungen.
Dabei berücksichtigen wir die individuelle Entwicklung, das persönliche Umfeld und, falls vorhanden, ärztliche Befunde. Unser Ziel ist es, ein umfassendes Bild zu gewinnen, um die Therapie optimal und passgenau planen zu können.
Beratung
Eine kompetente und einfühlsame Beratung ist ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Wir informieren Sie transparent über Befunde, Therapieziele und Behandlungsmöglichkeiten und nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.
Darüber hinaus beraten wir Eltern und Angehörige im Umgang mit Sprach-, Sprech-, Stimm- oder Schluckstörungen im Alltag. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, die nachhaltig unterstützen und Sicherheit im Umgang geben.
Therapie
Die Therapie wird individuell auf die Bedürfnisse und Ziele der Patientinnen und Patienten abgestimmt. Dabei arbeiten wir ressourcenorientiert, alltagsnah und auf Augenhöhe. Unser Anspruch ist es, Kommunikation zu stärken und Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Zu unseren Behandlungsschwerpunkten zählen unter anderem:
- Sprachentwicklungsstörungen
- Artikulations- und Ausssprachestörungen
- Stottern und Poltern
- Stimmstörungen
- Lese-Rechtschreib-Schwächen
- Schluckstörungen (Dysphagie)
- Sprach- und Sprechstörungen nach neurologischen Erkrankungen
Früh erkennen und nachhaltig behandeln
Häufige Störungsbilder in der Logopädie
Aphasien
Völliger oder teilweiser Verlust der Sprache nach Abschluss der Sprachentwicklung. Ursachen können sein: Neurologische Erkrankungen (Schlaganfall, M. Parkinson, Multiple Sklerose, Demenz, etc.), Verletzungen (Schädel-Hirn-Trauma).
Dysgrammatismus
Grammatische Regeln zur Bildung von Wortformen (Mehrzahl, Zeiten, usw.) oder zur Satzbildung werden nicht oder unvollständig erworben.
phonologische Störungen
Probleme beim entwicklungsgerechten Erwerb des Lautinventars oder der zentralen Steuerung der Lautbildung. Dabei können Laute entweder nicht gebildet oder nicht richtig kombiniert werden, sie werden ausgelassen, durch andere Laute ersetzt oder klingen falsch.
Dysarthrie
Störung der Ausführung von Sprechbewegungen und/oder Atmung, Stimme und Artikulation, auf Grund neurologischer Erkrankungen.
Verbale Entwicklungsdyspraxie
Störung der zentralen Steuerung der Sprechmotorik.
Cochlea Implantat
Erlernen der Lautsprache nach Einsatz eines Cochlea Implantats.
Stimmstörungen
Andauernde Heiserkeit, brüchige Stimme, völliger Stimmverlust, Missempfindungen wie Fremdkörpergefühl oder Schmerzen, schnelle Stimmermüdung. Ursachen können sein: Fehl- oder Überbelastung, neurologisch (z. B. Nervenlähmungen), Verletzungen, organische Veränderungen, u. a.
- Stimmverlust nach Kehlkopfoperationen / Anbahnung einer Ersatzstimme
- Störungen der Singstimme
- Störungen der Nasalität
Stottern
Störung des Redeflusses mit plötzlich auftretenden Unterbrechungen,
z.B. Wiederholungen, Dehnungen. Unterscheidung: beginnendes und
chronisches Stottern.
Poltern
Störung des Redeflusses bei sehr schnellem überstürztem Sprechablauf.
auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen
Zentrale Prozesse des Hörens sind eingeschränkt und können zu Störungen der Lautbildung und des Schriftspracherwerbs führen (mögliche Ursache von Lese- Rechtschreibschwächen).
Myofunktionelle Störungen
Gestörte Koordination und Spannung der Gesichtsmuskulatur, oft in Verbindung mit gestörter Lautbildung (Lispeln, Zischlautstörung) oder einem fehlerhaften Schluckmuster (Zungenpressen) sowie in der Folge Veränderungen des Zahnstandes (z. B. offener Biss).
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Wo wird Logopädie angewendet?
Bei allen Störungen der Artikulation, der Grammatik, des Wortschatzes und Sprachverständnisses. Bei Störungen des Redeflusses wie Stottern oder Poltern (=zu schnelles Sprechen), der Stimme (Heiserkeit, Zustand nach Kehlkopf- oder Strumaoperationen), des Schluckens und bei hörbedingten Sprachstörungen (bei angeborenem oder erworbenem Hörverlust, bei Störungen der zentralen Verarbeitungsprozesse, die u.a. das Erlernen des Lesens und Schreibens erschweren können). Sprachprobleme können in allen Altersgruppen vorkommen, bsplw. als Folge von Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie M. Parkinson, Multiple Sklerose, Schlaganfall u.v.m.
Wer verordnet Logopädie?
Voraussetzung für eine Behandlung ist die Verordnung durch Ihren Arzt. Je nach Alter und Störungsbild kommen folgende Facharztgruppen in Frage: Kinderärzte, HNO-Ärzte, Neurologen, Kieferorthopäden, Zahnärzte, Allgemeinmediziner und Praktische Ärzte.
Entstehen Kosten für mich?
Die Behandlungkosten werden von allen Krankenkassen übernommen. Ab der Vollendung des 18. Lebensjahres besteht eine Zuzahlungspflicht in Höhe von 10%. Außerdem fällt pro Verordnung eine Gebühr von 10,00€ an. In vielen Fällen ist jedoch eine Befreiung von der Zuzahlungspflicht möglich.
Wie erkenne ich, ob eine logopädische Therapie erforderlich ist?
Bei kindlichen Sprachauffälligkeiten stellt sich zunächst die Frage, ob die beobachteten „Symptome“ tatsächlich Anzeichen einer Störung sind oder ob es sich dabei um entwicklungsbedingte Fehler handelt, die also für das jeweilige Alter noch normal sein können. Manchmal kann der Vergleich mit Altersgenossen bereits einen Hinweis geben. Oft ist aber eine eindeutige und zuverlässige Beurteilung nur nach einer genauen Untersuchung mit entsprechenden Testverfahren möglich.
Kann die Behandlung auch zuhause stattfinden?
Sofern aus gesundheitlichen Gründen die Fahrt zur Praxis nicht möglich ist, kann Ihr Arzt einen Hausbesuch verordnen, so dass die Therapie auch im Hause durchgeführt werden kann.
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